BECO 8 Baby Carrier vielseitig praktisch pflegeleicht einfach ergonomisch - und das bereits wunderbar ab Geburt  Die neue Babytrage von Beco lässt  keine Wünsche offen. Jetzt endlich auch in verschiedenen Farben erhältlich!  Durch den (verstellbaren und abnehmbaren) Säuglingseinsatz...
UVP (EU-Preis des Herstellers):
180.00 EUR
144.90 EUR


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Ein Geheimnis?

 

Wenn Sie von einem Geheimnis hören, wie ein Baby besser schläft, weniger schreit, besser stillt, sich besser entwickelt und einfach zufriedener ist  - und wie Sie als Eltern leichter in den Alltag zurückfinden
- sind Sie
neugierig?

 

Das Baby in einer geeigneten Tragehilfe zu tragen, ganz nah an Ihrem Körper, während Sie Ihren täglichen Aufgabe nachgehen ist der Eltern bestgehütetes Geheimnis! Wunderbare Dinge passieren wenn wir unser Baby tragen! Es schreit weniger, ist ruhiger und zufriedener, schläft friedlicher und entwickelt sich einfach physisch und psychisch besser. Und das Tragen kommt auch den Eltern zugute! Es fördert das Bonding, ist praktisch, erleichtert das Stillen, hilft wieder in den Alltag zurückzufinden. Sie spüren das Baby dabei hautnah, wissen dass es ihm gut geht, können es genießen und dabei Ihre Aufgaben erledigen. Ein getragenes Baby fühlt sich geliebt, geborgen und angenommen. Warum? Babys sind Traglinge, das Tragen erfüllt ein Grundbedürfnis. Alleine ist das Baby völlig hilflos. Die Erfüllung von Grundbedürfnissen hat nichts mit Verwöhnen zu tun! Überall auf der Welt strecken Kinder die Arme nach den Eltern „Trag mich, gib mir Halt, gib mir Nähe, gib mir  Sicherheit“

Hören Sie auf Ihr Gefühl, hören Sie auf Ihre innere Stimme!

 

Wie tragen?
Beim Tragen gibt es zwei wichtige Punkte zu beachten.
1. Vor allem in den ersten Monaten ist die natürliche Anhock-Spreiz-Haltung sehr wichtig für eine gesunde Hüftentwicklung!
2. Solange sich das Baby nicht selber aufrecht halten kann muss der Rücken gut gestützt werden!

Was bedeutet Anhock-(Spreiz-)Haltung?
Die Beinchen sind dabei (nur) mäßig gespreizt und deutlich angehockt. Hüft– und Kniegelenke sind gebeugt. Der Po ist mindestens in gleicher Höhe wie die Knie, besser tiefer, ideal sind die Knie in Bauchnabelhöhe. Das Becken ist gebeugt, dass sich der Rücken runden kann und nicht im Hohlkreuz ist. Dies ist die natürliche Haltung die Säuglinge von sich aus einnehmen wenn man sie hochnimmt. Diese Haltung ist physiologisch korrekt und fördert eine gesunde Hüftentwicklung. Beim Tragen soll die Haltung des Babys dieser natürlichen Haltung möglichst nahe kommen und das Baby muss dabei gut gestützt werden (es darf nicht zusammensacken). Wenn diese beiden Voraussetzungen erfüllt sind können Sie Ihr Baby tragen so lange es Ihnen und dem Baby angenehm ist – auch den ganzen Tag...

 Hier wird (von je porte mon bebe) sehr schön die natürliche Anhockhaltung gezeigt:  

Eine gute Tragehilfe muss also eine Anhock-Spreiz-Hhaltung ermöglichen, Knie- und Hüftgelenke müssen beim Tragen gebeugt sein, und der Rücken muss gut gestützt werden können.

Gut gestützt wird der Rücken des Babys wenn es ganz nah an Mamas (bzw. der Tragenden Person – der Einfachheit halber sagen wir Mama) Körper getragen wird. Es darf kein Raum mehr zwischen Mama und dem Baby sein. Dabei geht das Stützen besser mit einem Stoff der sich anpasst, der den Rücken des Babys umschließt und es ganz „eng“ am Tragenden hält.

Perfekt geht dies mit einem Tragetuch. Ein Tragetuch passt sich immer perfekt an, an jede Größe, und an jede Position. Das Baby kann genau in der natürlichen Haltung optimal gestützt getragen werden, in verschiedenen Varianten. Aber das Binden erfordert Übung – das Tuch muss korrekt gebunden werden! Nicht alle Eltern haben vor allem Anfangs die Geduld… das Baby weint vielleicht und man möchte es schnell und einfach tragen – und nicht erst lange üben… oder es gibt andere Gründe warum ein Tragetuch gerade nicht das richtige für den einen oder anderen ist, oder nicht für jede Gelegenheit. Keine Sorge – es gibt inzwischen viele gute Alternativen! Auch wenn man oft den einen oder anderen Kompromiss eingehen muss kann man guten Gewissens auf eine „Fertigtrage“ ausweichen – nur die oben genannten 2 Punkte sollten beachtet werden. Besonders wichtig ist die Anhockhaltung in den ersten 4 Monaten.

Eine starre, feste Rückenstütze mag zwar „stabiler“ erscheinen, jedoch kann sie das Baby keineswegs so gut stützen wie ein Stoff der sich anpasst und den Rücken des Babys umschließt. Mamas Körper gibt die Stabilität. Und ist dabei weich, und ständig in Bewegung (selbst wenn sich die Mutter nicht bewegt… der Körper ist nie starr).

Mit dem Ringtuch oder Sling/RingSling trägt man das Baby (fast) automatisch in der perfekten Haltung. Optimal beim Tragen seitlich auf der Hüfte. Dabei werden die Beinchen des Babys nicht zu stark gespreizt, und stark angehockt. So sitzt das Baby dann gut und sicher im Sling – vom ersten Tag an, bis zum Ende der Tragezeit. Dabei sind Ringtücher klein und handlich, und in tollen Designs erhältlich, dass sie sogar ein schickes Accessoire sein können.  Auch unterwegs stillen geht ganz prima und diskret im Ringtuch. Als alleinige Tragehilfe zwar nicht empfehlenswert, da die Gewichtsbelastung doch einseitig ist, und Tragen länger als 1 Stunde doch unbequem wird… aber als Ergänzung zu sämtlichen anderen Tragen ist es ein „must-have“. Möglicherweise dauert es etwas, bis Sie den „Dreh“ raus haben – es lohnt sich aber nicht aufzugeben, versprochen! Es ist wirklich einfach und praktisch. Auch verwendbar wenn das Kind z.B. schon den Schlafsack anhat!

 

Elastische Tragetücher, z.B. von ByKay oder JePorteMonBebe, sind eine tolle Alternative zu den gewebten „German style“ Tüchern (wie z.B. Didymos, Hoppediz, Storchenwiege, Bebina, Dolcino…).  Die Bindetechnik ist einfach  und man kann das Tuch vorbinden! D.h. man kann z.B. das Tuch zuhause umbinden, wenn man dann vom Auto aussteigt kann man das Baby direkt vom Autositz raus in das Tragetuch setzen. Ohne Jacke aus, frieren, Baby am Parkplatz einbinden…. Auch zuhause kann man das Tuch einmal umbinden, und das Baby dann nach Bedarf reinsetzen und wieder rausnehmen ohne dass das Tuch neu gebunden werden muss.
Und dazu sind  Jerseytragetücher auch noch ausgesprochen bequem, und in stylischen Designs erhältlich!
Wenn Sie allerdings „nur“ mit einem Tragetuch auskommen, tragen, möchten empfehle ich ein gewebtes Tuch. Auf dem Rücken würde ich eher nicht mit einem elastischen Tuch tragen. Meist kommt spätestens zum Tragen auf dem Rücken aber sowieso eine „Fertigtrage“ zum Einsatz, und das Tuch wird hauptsächlich in den ersten Monaten verwendet – dann kann ich ein elastisches Tuch wie z.B. ByKay wärmstens empfehlen.

Auch ein elastisches Tuch zu binden ist nicht so ganz das wahre für Sie? Wie wäre es dann mit dem close caboo baby carrier? Ein vorgebundenes Tragetuch das man aber sehr gut verstellen und optimal anpassen kann!

Wenn Ihnen etwas „festeres“ sympathischer ist gibt es z.B. den ByKay Click-Carrier, Marsupi plus, den Caboo dx, und andere  speziell für die ersten Monate. 

Für größere, schwerere Babys empfiehlt sich eine Tragehilfe mit gepolstertem Hüftgurt und mit Trägern mit Schnallen, auch „Komforttragehilfen“ genannt. Diese verteilen das Gewicht einfach am besten und man kann auch größere Kinder noch bequem und rückenschonend stundenlang tragen (am rückenschonendsten auf dem Rücken!). Die meisten davon können sogar bereits ab Geburt verwendet werden! Entweder lässt sich die Stegbreite ("Sitzfläche", von Kniekehle zu Kniekehle) variieren, oder es ist ein spezieller Einsatz integriert oder erhältlich). Das wären z.B. Beco 8, Manduca, Gemini, Soleil, und viele andere.

Eine praktische, vielseitige traditionelle Tragehilfe aus Asien ist der Mei Tai. Er besteht aus einem Stoffrechteck mit unten 2 Bändern die als Hüftgurt dienen, und oben 2 Bändern die als Träger dienen. Er ist nahe am Tragetuch und oft schon von Anfang an und für lange Zeit verwendbar.

Es gibt neben dem Tragetuch und Ringtuch auch Tragehilfen die von Anfang an und in der gesamten Tragezeit verwendbar sind und eine bestmögliche Gewichtsverteilung haben. Der Gemini 8 und die Manduca. Manduca hat einen integrierten Sitzverkleinerer und kann so von Anfang an verwendet werden. Der Gemini 8 hat einen abnehmbaren Säuglingseinsatz und damit ebenfalls ein Tragen von Anfang an ermöglicht. 

 

Es ist durchaus sinnvoll mehrere Tragehilfen zu haben. Wenn man viel trägt (was man sollte…) ist es angenehm etwas zum Wechseln zu haben. Die Gewichtsverteilung und das Gefühl ist doch bei jeder Trage wieder ein wenig anders. Dann muss die Trage sicher auch mal gewaschen werden… und mal möchte man stundenlang das Kind schlafend tragen, dann geht es wieder um kurze Strecken, z.B. von der Wohnung zum Auto, vom Auto zum Einkaufen, Arzt, usw. – wo es möglichst schnell und einfach gehen soll… Mal möchte man das Gewicht möglichst gut verteilt haben, dann wieder soll das Kind möglichst kuschelig ganz nah am Körper sein, am besten nur mit einem angenehmen Stoff …

Eine sinnvolle Kombination und gute Ausstattung wäre  z.B.:

-           ein Tragetuch oder elastische Tragetuch wie ByKay oder vorgebundenes Tragetuch wie close caboo baby carrier, und ein

-          Ringtuch, z.B. ZoloWear

-          und eine Trage hauptsächlich (aber nicht nur…) für den Rücken wie Beco 8 oder Manduca.

Viel Freude beim Babytragen. Genießen Sie es! Eine  passenden Ausstattung hilft Ihnen dabei.



Babys wollen getragen werden!

Nah am Körper fühlen sie sich einfach sicher und wohl. :-)
Keine Sorge! Du erfüllst beim Tragen Grundbedürfnisse Deines Babys! Das hat nichts mit Verwöhnen oder Verziehen zu tun! Es unterstützt außerdem sowohl die psychische als auch physische Entwicklung Deines Babys. Und das alles so, einfach "nebenbei"!
Nur 3 Dinge solltest Du dabei beachten.

Tragen ist ganz natürlich und wenn Du Dein Baby trägst, gibst Du ihm damit Nähe, Halt und Geborgenheit. Getragen werden fühlt sich für Dein Baby einfach „richtig“ an. Wenn Du Dein Baby in einer geeigneten Tragehilfe trägst, spürst Du Dein Baby hautnah, weißt, dass es ihm gut geht, kannst schnell auf seine Bedürfnisse reagieren und hast dabei die Hände frei. Dein Baby ist glücklich, wenn es einfach nur hautnah dabei sein kann.

Du solltest beim Tragen nur drei Dinge beachten:

1. Kopf stützen

2. Rücken stützen und

3. Auf eine natürliche Anhockhaltung achten – das fördert automatisch eine gesunde Hüftentwicklung.



Welche Tragehilfe und wie tragen?

Es gibt drei Kriterien die eine Tragehilfe erfüllen soll:

    1. Sie muss eine Anhock-Spreiz-Haltung unterstützen
    2. Sie muss den Rücken gut stützen
    3. Der Kopf muss gestützt werden solange das Baby keine sichere Kopfkontrolle hat – sowie später wenn das Kind beim Tragen schläft

Insbesondere für eine gesunde Hüftentwicklung ist es wichtig dass das Baby in einer sogenannten Anhock-Spreiz-Haltung getragen wird. Dies ist die natürliche Haltung für kleine Babys, das ist daran zu erkennen dass kleine Babys diese Position von selber einnehmen wenn man sie beispielsweise hochnimmt. Sie ziehen die Beinchen an, so dass die Knie etwa in Bauchnabelhöhe sind. Die Beine sind dabei (nur) mäßig gespreizt. In dieser Haltung befindet sich die Hüftgelenkspfanne im optimalen Winkel zum Hüftgelenk. Zur Ausreifung der Hüfte ist dies wichtig. Optimal ist die Stellung z.B. wenn man das Baby seitlich auf der Hüfte trägt.
Wichtig:
Hüft- und Kniegelenke müssen gebeugt sein (vgl. z.B. Dr. med. Ewald Fettweis: "Hüftdysplasie: Sinnvolle Hilfen für Babyhüften") - in der beschriebenen Anhock-Spreiz-Haltung ist dies optimal gegeben.
Das Becken ist dabei so aufgerichtet, dass sich der Rücken runden kann und
nicht im Hohlkreuz ist. Das Baby darf aber nicht zusammensacken! Der Rücken muss gut gestützt werden solange sich das Baby nicht selber aufrecht halten kann! D.h. die Trage muss den Rücken umschließen und das Baby wird eng am Tragenden getragen. Ein weicher Stoff kann den Rücken besser umschließen als eine feste Stütze, die sich nicht wirklich anpasst und das Baby nicht gleichmäßig eng an den Tragenden stützen kann.  Eine (üppige) Polsterung der Rückenstütze gibt keine zusätzliche Stütze sondern könnte u.U. über mangelndes Stützen hinwegtäuschen.

Das Ziel ist natürlich  ein gerader Rücken, bzw. die bei Menschen typische S-Form der Wirbelsäule. Die Entwicklung geht "gerade nach oben". Ein Rundrücken ist in keinem Fall erstrebenswert! Dennoch haben kleine Babys anfangs einen mehr oder weniger runden Rücken, die Wirbelsäule ist noch nicht in S-Form. (sonst hätte das Baby auch kaum im Bauch Platz gehabt....). Deshalb ist es nicht schlecht sondern normal dass Babys in den ersten Monaten beim Tragen in Anhock-Spreiz-Haltung einen mehr oder weniger runden Rücken haben. Diese Rundung darf aber nicht mit einem Zusammensacken verwechselt werden!

Kann das Baby den Kopf noch nicht selber halten muss die Tragehilfe auch den Kopf stützen können. Dabei soll der Kopf nicht eng an den Tragenden "gedrückt" werden, (wie etwa der Rücken) - sondern das Baby soll den Kopf durchaus bewegen können. Nur dadurch kann sich die Muskulatur entwickeln. Beim Schlafen aber soll der Kopf nicht "rumbaumeln". Können Babys den Kopf schon selber halten wird eine Kopfstütze weiterhin benötigt wenn das Kind in der Träge einschläft, damit der Kopf dann nicht nach hinten kippt.

 Natürliche (Anhock-Spreiz-) Haltung eines Babys (in den ersten ca. 4 Monaten). 

Der Rücken muss gut gestützt werden – so wie Du den Rücken Deines Babys auch stützt, wenn Du es ohne Tragehilfe trägst.

Die natürliche Anhockhaltung nimmt Dein Baby auch von selbst ein, wenn Du es ohne Tragehilfe trägst, oder wenn es auf dem Rücken liegt. Es zieht die Beinchen an, wie ein Frosch. Die Beinchen brauchen nicht breit gespreizt werden, wichtig ist das Anhocken, d.h. Hüft- und Kniegelenke sollen gebeugt sein. Dafür ist wichtig, dass der Steg/Stoff zwischen den Beinchen breit genug ist, so dass die Oberschenkel nicht nach unten hängen.

 

Am besten trägst Du Dein Baby in den ersten Monaten aufrecht, Bauch-an-Bauch, mit gebeugten Hüft- und Kniegelenken (natürliche Anhockhaltung). 

 

Du kannst Dein Baby auch in Wiegeposition tragen, vor allem natürlich beim Stillen (oder ggf. beim Fläschchen geben), auch zwischendurch, wenn Dein Baby gerne noch in dieser Position ist. Allerdings ist beim Tragen in Wiegeposition die Anhockhaltung nicht optimal (die Beinchen sind dabei oft überkreuzt, wie im Schneidersitz, das ist in Ordnung, aber der Abspreizwinkel ist dabei nicht optimal, bzw. sind die Beinchen dabei ja etwas nach außen gedreht. Außerdem ist auf der untern Hüfte bzw. der Hüfte, die an Deinem Bauch ist ( je nachdem, ob Du Dein Baby in der Wiegeposition Bauch-an-Bauch trägst, oder waagerecht, also eine Seite Deines Babys an Deinem Bauch) mehr Druck, daher unbedingt regelmäßig die Seite wechseln! (Das ist auch für Dich gut.)

 

Wenn Dein Baby sein Köpfchen sicher halten kann, kannst Du es auf Deinem Rücken tragen. Das ist am schonendsten für Deinen eigenen Rücken und Du kannst Dein Kind so auch noch sehr gut tragen, wenn es größer und schwerer ist (bis ins Vorschulalter/ca. 20 kg – mit einer geeigneten Tragehilfe).

Auch seitlich auf der Hüfte kannst Du Dein Baby sehr gut tragen – mit der geeigneten Tragehilfe schon vom ersten Tag an! Die meisten Babys mögen das sehr gerne. Sie können  dabei eine optimale Anhockhaltung einnehmen, sie können viel sehen, sich aber auch abwenden und an Dich kuscheln. Nur ist diese Position für Dich leider „einseitig“, das Gewicht  ist neben der Hüfte, auf der Dein Kind sitzt, auf der gegenüberliegenden Schulter) daher hier unbedingt auch regelmäßig die Seite wechseln.

   

(Bild links: Scootababy, ca. €129,-, einige Modelle verfügbar)

Das Tragen mit Blick nach vorne empfehlen wir nicht, weil Dein Baby dabei meist keine gute Haltung einnehmen kann und vor allem, weil es sich nicht abwenden kann. Es muss dabei voraus gehen, obwohl es das vermutlich nicht will! Es kann nur in die Ferne sehen, nicht fokussieren. Es strömen so viele Sinnesreize auf Dein Baby ein und Dein Baby kann sich nicht wehren, es hat keine Möglichkeit, sich abzuwenden. Es kann sein, dass Dein Baby zu weinen beginnt, wenn es ihm zu viel wird, wahrscheinlicher ist aber, dass es nur „zappelt“, versucht, so viel wie möglich aufzunehmen, zu verarbeiten, dann aber Abends entsprechend viel verarbeiten muss und vermehrt weint/schreit!

Es gibt Möglichkeiten, mit Blick nach vorne zu tragen, wobei zumindest die Hüft- und Kniegelenke gebeugt sind. Das Köpfchen Deines Babys findet evtl. zwischen Deinen Brüsten Halt – bleibt noch das Problem mit der Reizüberflutung und dem nicht abwenden können… Wenn Du der Meinung bist, für Dein Baby ist es trotzdem richtig, wenn es mit Blick nach vorne getragen wird, dann achte bitte darauf, dass es möglichst eine Anhockhaltung einnehmen kann und, dass Du in gewohnter Umgebung so trägst, oder an Orten wo wenig Leute sind. Bitte nicht beim Einkaufen etc. wo viel Rummel ist und viele fremde Leute. (Du kannst natürlich jederzeit Dein Baby auf Deinem Arm (ohne Tragehilfe) mit Blick nach vorne tragen, das ist etwas anderes!)


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